Das war die Innovation-Party: über 200 Gäste, 12 Vorträge und eine tolle Stimmung!

Am 19. Juni 2026 war das bluehands-Büro Treffpunkt für über 200 Menschen, die eines gemeinsam haben: Sie beschäftigen sich leidenschaftlich mit den Fragen, wie Digitalisierung und Softwareentwicklung morgen aussehen – und was das heute bedeutet. Die Innovation-Party bei der Bunten Nacht der Digitalisierung war ein lebhafter Austausch und ein Feuerwerk an Impulsen in lässiger Atmosphäre bei Pizza und Drinks.

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Das Bild zeigt Menschen bei der Innovation-Party zur Bunten Nacht der Digitalisierung

Von 15 bis 23 Uhr: Ein Abend, der Lust auf mehr macht

Bereits ab 15 Uhr strömten die ersten Gäste ins bluehands-Büro. Und bis spät in die Nacht waren die Räume voll. Manche kamen für einen Vortrag und blieben den ganzen Abend, andere kehrten nach einer Pause zurück. Mehr als 200 Besucherinnen und Besucher zählten wir insgesamt – und das trotz hochsommerlicher Temperaturen. Dass unsere klimatisierten Räume ein gutes Argument waren, wussten wir. Dass die Themen und die Stimmung die Menschen gehalten haben, hat uns besonders gefreut.

Was die Innovation-Party ausmachte, war das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen Partner:innen und Netzwerke aus der Digital-Community Karlsruhe. Alle brachten ihre Expertise, ihre Communities und ihre Energie mit. Zusammen mit Women in Tech e.V., dem Verein der Karlsruher Software-Ingenieure (VKSI), der Scrum User Group Karlsruhe, der Usability Testessen Karlsruhe sowie der Initiative Green Software Development Karlsruhe wurde der Abend richtig rund. 

12 Vorträge im Halbstundentakt – die großen Fragen unserer Zeit

Das Programm war dicht und dabei thematisch breit aufgestellt – immer mit dem Blick auf das, was die IT-Branche gerade wirklich bewegt: Künstliche Intelligenz, Digitale Souveränität, Softwaremodernisierung, Geschäftsmodelle im Wandel. Hier eine Auswahl der Highlights:

KI ins Produkt bringen – und dann monetarisieren?

Frank Kresse, Geschäftsführer von ScriptRunner, brachte einen Praxisbericht mit, der viele im Raum beschäftigte: Wie schaffen es Softwarehersteller, KI-Features einzubauen, echten Mehrwert zu generieren – und Kunden dafür zu begeistern, auch zu zahlen? Eine Frage, auf die es keine einfache Antwort gab, jedoch einen spannenden und positiven Erfahrungsbericht.

Der EU AI Act – ohne Juristendeutsch erklärt

Julia Leutner von Bartsch Rechtsanwälte hat die komplexe EU-Verordnung auf das Wesentliche heruntergebrochen – praxisnah, direkt und ohne unnötigen Hype. Ihr Vortrag hat für viele Aha-Momente gesorgt.

OpenClaw: Sichere KI-Workflows in der Praxis

David Retzlaff, Senior Developer bei bluehands, zeigte, wie KI-Agenten orchestriert und Geschäftsprozesse automatisiert werden können – mit dem Fokus auf Sicherheit und Beherrschbarkeit. Ein praxisnaher Einblick in ein Thema, das für viele Unternehmen immer relevanter wird.

Unternehmenswissen in natürlicher Sprache zugänglich machen

Alexander Wiedemann, Senior Developer und Software-Architekt bei bluehands, hat einen Ansatz vorgestellt, wie verstreute Unternehmensdaten durch KI-Agenten miteinander verbunden und in natürlicher Sprache abfragbar werden können – lokal, sicher und ohne sensibles Wissen aus dem Haus zu geben.

On-Device AI – KI direkt auf dem Gerät

Aydin Mir Mohammadi, Geschäftsführer bei bluehands, hat gezeigt, wie KI-Inferenz direkt auf dem Endgerät funktioniert – mit Microsoft AI Foundry Local. Mehr Datenschutz, geringere Latenz, niedrigere Kosten: On-Device AI ist keine Zukunftsvision mehr, sondern Gegenwart.

Vom Aufwand zum Ergebnis – KI zwingt uns, Dienstleistung neu zu denken

Lars Kaufmann, Geschäftsführer bei bluehands, machte deutlich, warum Outcome-based Business Models die logische Antwort auf KI-getriebene Produktivität sind – und was das konkret bedeutet.

Ist SaaS tot?

Prof. Rainer Neumann von der Hochschule Karlsruhe hat den Abend mit einer provokanten These bereichert: Was bedeutet Vibe-Coding und der sinkende Grenzpreis von Code für das klassische SaaS-Modell? Sein kritischer Blick auf die ökonomischen Realitäten hat die Diskussionen nach seinem Vortrag noch lange am Laufen gehalten.

Alle Folien können direkt bei bluehands angefordert werden

Alle Vorträge – unter anderem zu Legacy-Systemen und Softwarearchäologie, zum Berufsbild der Software-Ingenieur:innen im KI-Zeitalter, zu Outcome-based Business Models und zur Rolle von Product Ownern im Zusammenspiel mit KI-Agenten – sind auf der Veranstaltungsseite dokumentiert. 

Themen-Spots: Mitmachen, Ausprobieren, Diskutieren

Parallel zu den Vorträgen boten sechs Themen-Spots den ganzen Abend über Möglichkeit zum aktiven Austausch. Die Green Software Development Karlsruhe (GSDKA) zeigte im Sustainability Lab, wie Software und KI klimafreundlicher werden können. Die Scrum User Group Karlsruhe lud zu Serious Games und Diskussionen über agile Produktentwicklung im KI-Zeitalter ein. Das Usability Testessen Karlsruhe brachte echte Produkte von Karlsruher Unternehmen direkt in den Testbetrieb. Women in Tech e.V. bot Workshops und ein Mini-Quiz. Und beim VKSI-Themenspot drehte sich ganz viel um das sich wandelnde Berufsbild der Software-Ingenieur:innen. Der bluehands-eigenen Themenspot lud mehrmals am Abend zu Open Doors ein - mit Einblicken in aktuelle Kundenprojekte. 

Tolle Stimmung bis kurz vor Mitternacht – und dann noch eine Runde Rhythm Games 

Was uns besonders in Erinnerung bleibt: die Energie im Haus. Die Leute haben diskutiert, es wurde gelacht, gefragt und weitergemacht. Niemand hat auf die Uhr geschaut. Und wer noch nicht genug hatte: Ab 22:30 Uhr luden die Rhythm Games nochmals zu vollem Körpereinsatz ein. eine interaktive Challenge, die Reaktionsvermögen und Rhythmusgefühl auf die Probe stellte und nochmals für ein extra an guter Laune sorgte.

Danke – an alle, die dabei waren

Ein Abend wie dieser entsteht nicht allein. Danke an alle Referent:innen für ihre Zeit und ihre Offenheit. Danke an unsere Netzwerk-Partner Women in Tech e.V., Verein der Karlsruher Software-Ingenieure (VKSI), Scrum User Group Karlsruhe, Usability Testessen Karlsruhe und Green Software Development Karlsruhe – ihr habt die Innovation-Party zu dem gemacht, was sie ist. Danke an das CyberForum, die Initiative karlsruhe.digital und die Stadt Karlsruhe für die Organisation der Bunten Nacht der Digitalisierung. 

Und danke an alle Gäste, die trotz der Hitze gekommen – und geblieben sind!

Und hier geht es den Infos und zum Programm der Innovation-Party bei der Bunten Nacht der Digitalisierung 2026 - zum Stöbern und Nachlesen: 

Wir freuen uns schon auf die nächste Bunte Nacht!