
Bunte Nacht der Digitalisierung - Innovation-Party bei bluehands
#DigitaleNachtKA am 19. Juni in Karlsruhe – Bits & Bytes - Bier & Bretzel
Wir beleuchten die Trends von morgen und fragen nach den Konsequenzen für heute. Im Fokus stehen die großen Themen Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. Gemeinsam mit unseren Netzwerk-Partnern gibt es ein Feuerwerk an spannenden praxisrelevanten Vorträgen, interaktiven Workshops mit anerkannten Experten sowie Themen-Spots zum gemeinsamen Austausch und selbst Ausprobieren.
Wir laden die Akteure der Digitalisierung ein, am 19.06.2026 mit uns eine Innovation-Party zu feiern. In lässiger Atmosphäre mit Drinks und Snacks machen wir das, was wir am liebsten tun – uns intensiv über Software, Digitalisierung, Innovation und Softwareentwicklung unterhalten. (Und das alles in voll klimatisierten Räumen, mit Strom aus unserer eigenen PV-Anlage.)
Wie verändert sich die Zukunft und wie verändern wir uns? Wie sehen digitale Produkte und Dienstleistungen in fünf Jahren aus, wie werden wir Produkte künftig entwickeln, wie entwickelt sich das UX. Was passiert mit dem Berufsbild Software-Ingenieur:innen im KI-Zeitalter? Und wie können wir die Umweltauswirkungen von Software und KI meistern. Bei der Innovation-Party gibt es positive Antworten auf diese Fragen.
Das Programm der Innovation-Party
Während der Bunten Nacht der Digitalisierung gibt es auf unserer Innovation-Party spannende und inspirierende Vorträge, Workshops und Themen-Spots zum Austauschen und Ausprobieren. Detaillierte Beschreibungen zu unseren Programm-Highlights finden sich hierunter.
Lieber auf einen Blick wissen, wann was stattfindet? Die kompakte Zeitübersicht zeigt das gesamte Programm inklusive der besonderen Aktivitäten an den Themen-Spots und Mitmach-Aktionen.
Wer die Folien der Vorträge haben möchte, kann sie ganz einfach anfordern – wir schicken sie nach dem Event zu.
15:30 Green Software Development – Flexible Software für netzdienliche Rechenzentren
Rechenzentren zählen zu den großen Stromverbrauchern – und genau darin steckt eine Chance: Wenn sich Rechenlast flexibel dann ausführen lässt, wenn viel erneuerbarer Strom im Netz ist, wird das Rechenzentrum vom reinen Verbraucher zum aktiven Partner der Energiewende. Der Schlüssel liegt nicht allein in der Hardware, sondern in der Software. Im Rahmen von Green Software Development zeigt Aydin Mir Mohammadi, Geschäftsführer bei bluehands, wie Anwendungen auf die Verfügbarkeit grüner Energie und die Lage im Stromnetz reagieren können – und wie sich Ressourcen richtig dimensionieren und herunterfahren lassen, wenn sie nicht gebraucht werden. So kommen Nachhaltigkeit, Kosten und Netzstabilität zusammen.
16:00 OpenClaw: Sichere KI-gestützte Workflows bauen
Sobald KI-Agenten eigenständig handeln und auf sensible Daten zugreifen, werden Sicherheit und Kontrolle zur zentralen Herausforderung. David Retzlaff, Senior Developer bei bluehands, zeigt, wie OpenClaw KI-Agenten orchestriert, Geschäftsprozesse automatisiert und Daten über ein skalierbares, sicheres Workflow-Management schützt – ein praxisnaher Einblick in den Aufbau von Workflows, die intelligent und beherrschbar zugleich sind.
16:30 Softwarearchäologie – Legacy-Systeme verstehen und gezielt modernisieren
Alte Systeme, veraltete Technologien, fehlende Dokumentation – und der Markt wartet nicht. Der erste Impuls: alles weg, neu bauen. Doch wer den Bulldozer anwirft, reißt meist auch das Wissen ab, das über Jahre gewachsen ist. Wir plädieren für den Ansatz des Archäologen: verstehen, was wirklich drin steckt, es in lesbare Struktur überführen – und dann mit modernem Tooling Schritt für Schritt neu bauen, was trägt. Andreas Wiesinger, Senior Developer bei bluehands, zeigt, wie KI-Tooling dabei konkret hilft: alten Code lesen, interpretieren und in verwertbare Spezifikationen überführen.
17:00 Future Skills: Welche Kompetenzen uns wirklich souverän machen
Frauen in der IT gestalten die digitale Zukunft – und bringen dabei unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Kompetenzen ein. In ihrem interaktiven Workshop greift Annette Kufner von Women in Tech genau diese Vielfalt auf, um sie dann mit der gezielten Reflexion individueller Stärken und Schlüsselqualifikationen zu verbinden. Im Fokus stehen das Analysieren eigener Kompetenzen, das Erkennen persönlicher Entwicklungspotenziale sowie der Austausch zu beruflichen Erfahrungen. Die Teilnehmenden gewinnen neue Impulse für ihre Positionierung in der IT und nehmen konkrete Ansätze für ihre weitere Entwicklung mit.
17:30 Zwischen Innovation und Regulierung: AI Act in a Nutshell
Der EU AI Act ist da und er verändert, wie wir KI entwickeln, einsetzen und verantworten. Doch was steckt wirklich dahinter? Dieser Vortrag bricht die komplexe EU-Verordnung auf das Wesentliche herunter: ohne Juristendeutsch, ohne unnötigen Hype. Julia Leutner, Rechtsanwältin mit Schwerpunkt IT-Recht von Bartsch Rechtsanwälte, erklärt, wann euer KI-System als „hochriskant" gilt, was Compliance in der Praxis bedeutet und wie ihr nicht in die Falle tappt, einfach zu hoffen, dass es euch nicht betrifft. Denn das tut es. Wahrscheinlich.
18:00 Berufsbild Software-Ingenieure:innen in Zeiten von agentischem Software Engineering
Hat der/die Software-Ingenieur:in ausgediehnt, weil die Top-Modelle der KI gerade übernehmen, oder ist es wichtiger denn je sich auf die Kernkompetenzen im Ingenieurwesen zu konzentrieren. Wo macht ein:e Software-Ingenieur:in den Unterschied? Dazu startet Klaus Krogmann vom Verein der Karlsruher Software Ingenieure mit Thesen zum aktuellen Stand und der möglichen Entwicklung. In der anschließenden Diskussion soll es darum gehen, was sich gerade radikal ändert und welche Stärken gestärkt werden müssen.
18:30 Vom Aufwand zum Ergebnis – KI zwingt uns, Dienstleistung neu zu denken
KI verändert nicht nur, wie wir Software bauen – sie erschüttert das Fundament, auf dem unser Geschäftsmodell steht. Wenn Aufwand und Stunden keine belastbare Währung mehr sind, bleibt die entscheidende Frage: Was schaffen wir eigentlich für unsere Kunden? Lars Kaufmann, Geschäftsführer bei bluehands, zeigt, warum Outcome-based Business Models die logische Antwort auf KI-getriebene Produktivität sind – und was das konkret für uns bedeutet.
19:00 KI ins Produkt bringen – und dann? Ein Praxisbericht zur Monetarisierung
KI ist Pflicht – so fühlt es sich gerade an. Jedes Produkt braucht ein AI-Badge, jede Roadmap einen KI-Fahrplan. Aber zahlende Kunden? Die sind selten. Viele Softwarehersteller stecken KI in ihr Produkt – und merken, dass Begeisterung allein noch keine Rechnung bezahlt. Frank Kresse, Geschäftsführer von ScriptRunner, berichtet ehrlich darüber, wie sein Team die Frage angeht: Welche AI-Features schaffen echten Mehrwert – und was sind Kunden bereit, dafür zu zahlen?
19:30 Als Product Owner mit KI-Agenten arbeiten: Chancen und Risiken
Wie kann man als Product Owner mit KI-Agenten arbeiten? Kann man Teile seiner Aufgaben an einen Agenten abgeben, und wenn ja, welche? Und wie ändert sich der Produktentwicklungsprozess, wenn ein Teil des Entwicklungsteams aus KI-Agenten besteht? Welche Herausforderungen und welche Chancen ergeben sich dadurch für die Rolle des Product Owners? Dr. Ute Schröder von der Scrum User Group Karlsruhe beantwortet diese Fragen anhand von Beispielen aus dem echten Leben.
20:00 Join the Fishbowl: Ist KI das neue Excel-Makro? Die Zukunft digitaler Produkte und Dienstleistungen
Früher baute man für ein Problem schnell ein Excel-Makro oder eine Access-Datenbank – und daraus entstanden erstaunlich tragfähige Systeme. Mit KI-Tooling sind die Möglichkeiten heute ungleich größer: Plötzlich lassen sich Werkzeuge bauen, für die es bisher die professionelle Softwareentwicklung brauchte – ob externe Dienstleister oder interne Abteilungen. Was heißt das für unser Geschäftsmodell – und für die Arbeit von Entwicklerinnen und Entwicklern? Wenn das Schreiben von Code nicht mehr der Engpass ist, sondern leicht verfügbare Ressource – worum geht es dann eigentlich? Und brauchen wir Methoden wie Scrum und agile Frameworks noch, um Entwicklung zu organisieren, wenn die Produktion sich so grundlegend verschiebt? In dieser Fishbowl diskutieren wir offen, wie digitale Produkte in fünf Jahren entstehen und von wem – eine Runde zum Mitdenken und Mitreden.
21:00 Talking to your Data – mit dem eigenen Unternehmenswissen sprechen
Unternehmensdaten liegen oft als verstreute Inselsysteme vor – nur von Spezialisten auswertbar. Alexander Wiedemann, Senior Developer und Software-Architekt bei bluehands, zeigt, wie ein KI-Agent diese Inseln verbindet und in natürlicher Sprache zugänglich macht: ein Wissensgraph bildet die strukturierten Zusammenhänge ab, eine Vektordatenbank erschließt die Freitexte über semantische Suche, der Agent generiert seine Abfragen selbst. Das löst zwei Probleme klassischer Retrieval-Ansätze: präzise Aggregationen über große Datenmengen statt unscharfer Näherungen – und eine lokale Aufbereitung der Unternehmensdaten, die sensibles Wissen im Haus belässt.
21:30 On-Device AI mit Microsoft AI Foundry Local - Mehr Privacy, mehr klimafreundlich, weniger Kosten
On-Device AI wird langsam, aber sicher Realität: Moderne Computer bringen schon heute leistungsfähige NPUs mit – von Qualcomm, Intel oder AMD –, die performante Inferenz direkt auf dem Gerät ermöglichen. Die Vorteile liegen auf der Hand: nachhaltiger, geringe Latenz, vernachlässigbare Kosten und Privacy, die automatisch gewährleistet ist. bluehands-Geschäftsführer Aydin Mir Mohammadi zeigt, wie sich mit „Microsoft AI Foundry Local" Anwendungen für diesen Ansatz bauen lassen – von Laufzeitumgebung und Ausführungseinheit bis zu kuratierten Modellen. Praktische Beispiele führen durch MCP-Integration, Inferenz-API und einen Ausblick auf RAG.
22:00 Totgevibed? Ist SaaS als Geschäftsmodell noch zukunftsfähig?
Innerhalb kürzester Zeit hat Vibe-Coding die Softwarewelt radikal verändert: Dank generativer KI sinken die Grenzkosten der Code-Erstellung gegen Null, wodurch Software zunehmend flüchtig und „wegwerfbar“ wird. In einer Ära, in der Disposable Apps innerhalb von Minuten für spezifische Aufgaben generiert und danach wieder gelöscht werden können, gerät das klassische Software-as-a-Service (SaaS)-Modell in eine existenzbedrohende SaaS-Apokalypse. Sitzplatzbasierte Lizenzgebühren erodieren und funktionale Wettbewerbsvorteile verschwinden, wenn jede Funktion per Prompt in Stunden repliziert werden kann. Doch ist SaaS wirklich „totgevibed“? Prof. Rainer Neumann von der Hochschule Karlsruhe, wirft einen kritischen Blick auf die ökonomischen Realitäten hinter dem Hype.
ab 22:30 Rhythm Games
Nimm die Herausforderung an und teste Dein Rhythmus-Gefühl und deine Reaktionsfähigkeiten bei unseren Rhythm Games. Dabei musst Du zum Rhythmus der vorgespielten Musik im richtigen Moment bestimmte Eingaben machen. Du kannst Dir darunter noch nichts vorstellen, dann komm vorbei und probiere es aus.
Themen-Spots
Neben den Vorträgen bieten wir auch spannende Themen-Spots aus dem Netzwerk an.
Zukunft gestalten - Women in Tech e.V.
Wie Frauen Tech bewegen. Tech jenseits von Klischees. Mit Vorträgen, Workshops, Mentoring und ganz viel Austausch. Am Themen-Spot trefft ihr außerdem Annette Kufner. Sie ist selbst eine Women in Tech - und erforscht aktuell die Schnittstelle von Mensch und Technologie und beschäftigt sich mit der Frage, wie wir in Zukunft lernen, leben und arbeiten werden.
- 18:15 Uhr: Wie unterschiedliche Arbeitsweisen Teams sprengen - oder stärken
- 19:15 Uhr: JETZT oder NIE! Coden lernen mit KI
- 20:15 Uhr: Wer hat's erfunden? Mini-Quiz über Erfindungen und Frauen in der IT
Verein der Karlsruher Software-Ingenieure (VKSI)
Wir gehen mit dem VKSI der Frage nach, wie sich das Berufsbild der Software-Ingenieur:innen in Zeiten von agentischem Software Engineering verändert. Am Themen-Spot gibt es weitere Info-Angebote und dort darf auch diskutiert werden. Jörg Henss, Alexander Wachtel und Klaus Krogmann vom VKSI freuen sich auf Eure Fragen und stellen gerne das Netzwerk vor.
- 17:00/19:00 Uhr: Agentische Softwareentwicklung: Neues direkt von der Microsoft Build
Green Software Development Karlsruhe (GSDKA)
Decarbonize Software: Mit vier Prozent ist die IT-Branche maßgeblich am globalen CO2-Ausstoß beteiligt. Gerade KI ist hier ein maßgegeblicher Treiber und die Tendenz ist stark steigend. Im Sustainability Lab der GSDKA gibt es konkrete Beispiele, Insights & Praktiken, wie wir Software und KI klimafreundlicher machen können.
- 15:45/20:45 Uhr: Dynamisches Skalieren
- 16:45 Uhr: On Device AI
- 17:45 Uhr: Time-Shifting – Carbon Aware Computing
- 18:45 Uhr: Dynamisches Hosting – Scale to Zero
- 19:45 Uhr: Demand-Shaping – Carbon Aware Computing
Scrum User Group Karlsruhe (SUG KA)
Die SUG KA steht seit vielen Jahren für eine aktive Mitmach‑Kultur und verbindet Themen wie Scrum und agiles Arbeiten, New Work, Psychologie, Teamarbeit und Softwaretechnik. Hier beleuchten wir, wie sich Produktentwicklung im Zeitalter agentischer Softwareentwicklung verändert - mit interaktiven Serious Games, die typische Herausforderungen moderner Softwareentwicklung und der Zusammenarbeit mit KI‑Agenten erfahrbar machen. Ergänzt wird das Programm durch einen Impulsvortrag und eine offene Diskussionsrunde.
- 15:00/16:15/17:15/18:15 Uhr: Mit Essen spielt man nicht, aber entwickeln darf man!
- 21:30 Uhr: Siegerehrung "Mit Essen spielt man nicht"
- 15:45/16:45/17:45/18:45 Uhr: Iterativ statt spekulativ – Produktentwicklung in einer VUCA World
Usability Testessen Karlsruhe
Human vs. AI: Von UX-Design in Zeiten von KI bis zur Zukunft von Product-Discovery. Usability Testessen lädt zum Testen ein: verschiedene Karlsruher Unternehmen fordern Feedback zu ihren digitalen Produkten, let's test!
- 15:15 Uhr: Usability Testing mit Starface
- 16:30 Uhr: Usability Testing (Product to be announced)
- 17:45 Uhr: Usability Testing mit emintes
- 19:00 Uhr: Usability Testing PTV Group
- 20:15 Uhr: Usability Testing (Product to be announced)
bluehands GmbH & Co.mmunication KG
Als High-Tech Softwareunternehmen ist bluehands spezialisiert auf Softwaremodernisierung und Innovationsprojekte. Wir lieben es, die Ideen unserer Kunden passgenau in Software umzusetzen: in time, in budget, in function und in climate. Bei der Innovation-Party wollen wir uns bei Drinks und Snacks intensiv über Digitalisierung und Softwareentwicklung austauschen. Mit inspirierenden Vorträgen, Workshops und Themen-Spots zum selbst Ausprobieren.
- 16:15/18:15/20:15 Uhr: Open Doors - Rundgang durch die Projekte
Unsere Türen sind von 15:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Ab 22:30 Uhr gibt es Rhythm-Games für die Spielkinder unter uns. Danach geht’s ins FUX auf dem Alten Schlachthof. Dort lassen wir den Abend bei der Abschlussveranstaltung zusammen ausklingen.
