Andreas Wiesinger

„Ich möchte jeden Moment in meinem Leben genießen und nehme mir diese Freiheit auch gerne.“

Andreas genießt das Leben in vollen Zügen – nicht nur beim Straßenbahnfahren durch Karlsruhe, sondern auch wenn er mit seinem E-Roller nach Hause düst, um an seinen alten BMWs zu schrauben. Zur Not setzt er hier den Lötkolben an, um die Motorelektronik zum Laufen zu bringen. Gesellschaft leistet ihm dabei sein geschwätziger Papagei, der gerne kommentiert, was Andreas so alles macht. Vorher gilt es aber unbedingt das weiße Hemd abzulegen, das er täglich in der Arbeit trägt. Andreas ist ein echtes Multitalent, er erweckt alte Autos zum Leben, kennt sich mit diverser Chromatographie-Gerätschaft aus und spricht auch noch ausgefallene Programmiersprachen. So hat er zum Beispiel eine Firmware in Forth gerade erst wieder angepasst. Wer kann denn sowas?


Was macht dir an deiner Arbeit besondere Freude?

Abwechslung – mein Gehirn wird immer aufs Neue beansprucht.

Was kennzeichnet deinen Arbeitsstil?

Struktur und Dokumentation. Ich arbeite so, dass jederzeit jeder übernehmen kann. Es gibt nicht „mein“ Wissen. Ich versuche die Leute abzuholen und alle an Board zu haben. Mir ist es wichtig, dass jeder und jede im Projekt (egal ob bei bluehands oder beim Kunden) weiß wo wir stehen und wo die Reise hingeht. Alle haben ein gemeinsames Verständnis der Ziele und des Weges dahin.

Was zeichnet bluehands für dich aus?

Die Umgebung, der Gedankenaustausch und der offene, familiäre Umgang untereinander. Vor allem aber der Anspruch und die Haltung immer was zu bewirken.

Was sollte jeder Mensch in seinem Leben gemacht haben?

Auf jeden Fall realisieren welches Geschenk das Leben ist. Grundsätzlich sollte man sich Gedanken gemacht haben was im Leben wichtig ist und danach leben.

Welchen Hintergrund hast du gerade auf dem PC und warum?

Ein Bild der Skyline von Manhattan. Ich habe es selbst aus der Staten Island Ferry heraus aufgenommen. Das weckt großartige Erinnerungen!

Über welches Thema könntest du eine 30-minütige Präsentation halten, ohne jede Vorbereitung?

Über kein Thema. Das würde den Zuhörern nicht gerecht werden. In der heutigen Welt ist Zeit ein kostbares Gut. Da darf jeder Zuhörer erwarten, dass aus seiner Zeit maximaler Nutzen gezogen werden kann.

Wann warst du das letzte Mal so richtig stolz auf dich?

Als der Kunde vom Kunden sagte: Genauso habe ich es mir vorgestellt.