Green Software Development Karlsruhe: Wie mobile Apps weniger CO2 verursachen, am 03.03.2026
Beim März-Event der Green Software Development Karlsruhe dreht sich alles um klimafreundlichen Betrieb, ressourcenschonendes App-Design und Infrastrukturentscheidungen, die den CO₂-Fußabdruck einer mobilen Anwendung spürbar senken. Inklusive praktischer Tipps von Expertin Giulia Maier rund um Messen, Datenlast und CO₂-Impact.

In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die ökologischen und sozialen Auswirkungen digitaler Technologien deutlich gewachsen. Gleichzeitig steigt der Energie- und Ressourcenverbrauch vieler Anwendungen – die mobilen Anwendungen sind dabei der Anfang einer langen Kette.
In dieser Session der Green Software Development Karlsruhe geht es um die Frage, wie müssen mobile Apps gebaut werden, damit sie nicht nur gut laufen, sondern auch weniger Planet verbrauchen? Giulia Maier zeigt praxisnahe Strategien, mit denen sich der ökologische Fußabdruck einer App spürbar reduzieren lässt.
Takeaways für die Teilnehmenden
- Klimafreundliche Apps: Wie müssen Code und Architektur gestaltet werden, um den Verbrauch nicht nach oben zu treiben?
- Ressourcenschonendes UX- und App-Design: Weniger Overhead, clevere Interaktionen, schlankere Screens.
- Nachhaltige Infrastrukturwahl: Wie Hosting, Region, Laufzeitumgebung und Architektur (z.B. Cloud-native Ansätze) den CO₂-Impact beeinflussen.
- Verantwortungsvolles Datenmanagement: Datenmenge, Synchronisationsstrategien und Caching-Konzepte als Hebel für weniger Energie- und Ressourceneinsatz.
- Messen und Analysieren: die wichtigsten Tools zum Erfassen von CO₂-Impact, Energieverbrauch oder Datenlast einer App.
Am Ende des Vortrags haben die Teilnehmenden einen kompakten Überblick über konkrete Schritte, mit denen sie ihre Apps nachhaltiger machen können. Und darüber, wie sie diesen Fortschritt messen und kommunizieren können. Im Anschluss bleibt wieder viel Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsames Lernen.
Diese Green Software-Session richtet sich an:
- Mobile-Entwickler:innen (iOS, Android, Cross-Plattform)
- Softwarearchitekt:innen und Tech Leads, die Entscheidungen zu Architektur und Infrastruktur treffen.
- Product Owner & Digitalverantwortliche, die Performance, User Experience und Nachhaltigkeit zusammenbringen möchten.
Die Referentin
Giulia Maier verlor ihr Herz während ihrer Werkstudententätigkeit an die Mobile Entwicklung. Nach dem Masterstudium an der Hochschule Karlsruhe arbeitet sie seit 2020 in der App-Entwicklung. Am liebsten programmiert sie Apps für Android mit Kotlin oder Cross-Plattform React Native Apps. Dabei hat sie einen Schwerpunkt auf barrierefreie App-Entwicklung und Green Software Development gelegt.
Organisatorisches
Die Veranstaltung findet in Präsenz statt. Auswärtige Interessent:innen, die gerne remote teilnehmen möchten, werden gebeten, dies bei der Anmeldung über Meetup anzugeben.
bluehands freut sich, den Abend wieder mit spannenden Insights, Austausch und Networking zu hosten. Für Snacks und Getränke ist gesorgt – Interessierte sind wie immer herzlich willkommen!
Jetzt anmelden und an grüneren Apps mitarbeiten. Zur Anmeldung über die Meetup-Gruppe „Green Software Development Karlsruhe" geht es hier
Agenda
- 18:00 Uhr – Einlass & Networking
- 18:30 Uhr – Vortrag mit Praxisberichten und Diskussion
- 21:00 Uhr – Ende & Networking
Unterstützer und Partnernetzwerke
Die Veranstaltung wird von karlsruhe.digital im Rahmen des “supported by karlsruhe.digital” Programms unterstützt. Green Software Development Karlsruhe ist ein unabhängiger Teil der globalen Green Software Foundation Community. Das CyberForum, die Initiative Fairantwortung, der ImpactHub Karlsruhe sowie die Wirtschaftsförderung Karlsruhe sorgen zudem für eine Verbreitung des Events im Netzwerk. Vielen Dank dafür!
Mehr zu Green Software Development Karlsruhe
Green Software Development Karlsruhe ist eine lokale Community von Softwareentwickler:innen und IT‑Expert:innen, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Software klimafreundlich entwickelt und betrieben werden kann. Die Gruppe trifft sich einmal monatlich bei bluehands zu Vorträgen und Diskussionsrunden rund um ökologische Nachhaltigkeit in der Softwareentwicklung. Der Austausch ist offen für alle Interessierte. Mit über 1.000 Mitgliedern zählt die Gruppe zu den größten lokalen Meetups zum Thema Green Software und Green IT.
Sie wollen mehr über Green IT und Green Software wissen?
Hier finden Sie unser Expertenwissen zu “klimafreundlicher Softwareentwicklung”, den “Vorteilen von Green Software Development” und erfahren welche “10 Gründe für eine nachhaltige Softwareentwicklung” sprechen.