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Landing Zone

Bevor Ihre Daten in der Cloud landen, sollten Sie sicherstellen, dass die Landebahn auch beleuchtet und stabil ist.

Eine Landing Zone ist eine standardisierte, von Anfang an sicher und konform aufgebaute Cloud-Umgebung, in die Workloads migriert oder neu entwickelt werden. Sie umfasst Identitäten, Netzwerk, Richtlinien, Logging, Monitoring, Backup, Kostenstrukturen und Plattformbausteine.

In der Praxis bilden Landing Zones eine "Plattform für Plattformen": Innerhalb der Landing Zone werden Subskriptionen / Accounts, Subnetze, Policies, Rollenmodelle und Standardservices (z. B. Log Analytics, Sentinel, Defender for Cloud) bereitgestellt, sodass jede Anwendung in einer wohldefinierten Umgebung läuft.

Einsatzzweck ist die Vermeidung von "Wildwuchs" und Sicherheitslücken in skalierenden Cloud-Programmen. Statt jedes Team eigene Konventionen erfinden zu lassen, werden Compliance-, Security- und Betriebsstandards in der Landing Zone einmalig festgeschrieben und automatisiert ausgerollt.

Microsoft definiert Azure Landing Zones im Cloud Adoption Framework (CAF), AWS bietet AWS Control Tower und die Landing-Zone-Accelerator-Lösung, Google entsprechende Cloud Foundation Toolkits. Alle Anbieter haben das Konzept seit Mitte der 2010er Jahre stark professionalisiert.

In der Praxis ist eine gute Landing Zone Voraussetzung für skalierende Cloud-Adoption. Wer erst spät damit beginnt, erlebt häufig die Notwendigkeit, bereits migrierte Workloads in eine konforme Landing Zone zu verschieben – ein Aufwand, der die initiale Investition in eine Landing Zone meist um ein Vielfaches übersteigt.

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