Green Cloud Native: Nachhaltige Stammtisch-Weisheiten und wie es richtig geht
In vielen Diskussionen rund um nachhaltige IT - vor allem im Cloud- und Cloud-nativen Umfeld -landet man schnell bei Fragen: "Was wird eigentlich gemessen? und "Wie wirksam ist das Ganze?", sowie Aussagen wie "IT ist ja nur ein Teil vom großen Ganzen". Beim April-Event der Green Software Development Karlsruhe mit Max Körbacher ging es ums einfach machen.

In seinem Vortrag ging Max Körbächer auf die ersten einfachen Mittel zur Optimierung der Infrastruktur und der Anwendungen ein, und sortierte diese in das dynamische Umfeld von Sustainability ein. Dabei richtete sich der Fokus auf die Wirksamkeit der Anpassung von autoscalern, die richtige Konfiguration von Anwendungen im Kubernetes, den Build Prozess von Container und wie man insgesamt datensparsamer werden kann.
Anhand eines typischen technischen Dienstes nahm er uns mit auf einer Reise zur Bewertung der Umweltverträglichkeit digitaler Dienste, vom Energieverbrauch der Infrastruktur bis hin zu den Lebenszyklusauswirkungen der verwendeten digitalen Geräte.
Referent
Der Referent Max Körbächer ist Gründer und Cloud Native Advocate bei Liquid Reply. Er ist Gründer & Co-Chair der CNCF Environmental Sustainability Technical Advisory Group, CNCF Ambassador, Gründungsmitglied des Linux Foundation Europe Advisory Board und war drei Jahre lang Mitglied des Kubernetes Release Teams.In seiner Arbeit unterstützt und berät er Unternehmen in Open-Source-Fragen und bei der Entwicklung von Plattformen als Produkt. Er konzentriert sich auf das Design und den Aufbau von Cloud-nativen Lösungen auf/mit Kubernetes und Plattform-Engineering, um die aktuellen Herausforderungen komplexer Systeme zu vereinfachen.Außerdem organisiert er die Kubernetes Community Days in München und in der Ukraine, sowie die Kubernetes/Cloud Native Meetups in München.
Die Veranstaltungsreihe der Green Software Development Karlsruhe wird von der Initiative karlsruhe.digital im Rahmen des "supported by karlsruhe.digital" Programms unterstützt. Weitere Unterstützer sind das CyberForum e.V., der Impact Hub Karlsruhe sowie FAIRantwortung.
Green Software Development Karlsruhe ist ein unabhängiger Teil der globalen Green Software Foundation.