GDG Karlsruhe bei bluehands: Rust in der mobilen Entwicklung – Praxisvergleich von JNI, UniFFI & Flutter Rust Bridge
Am 10. März 2026 dreht sich bei der Google Developer Group Karlsruhe (GDG KA) alles um die Frage, wie Rust sinnvoll in Mobile‑Apps integriert werden kann – und welche Tools sich dabei in der Praxis bewähren. bluehands freut sich wieder darauf das Event zu hosten.

Rust bietet viele Vorteile für Mobile-Projekte
Rust ist längst mehr als ein Trend. Ob für maximale Performance, gemeinsame Codebasen über mehrere Plattformen hinweg oder als Alternative zu komplexeren C++‑Implementierungen: Rust bietet viele Vorteile für Mobile‑Projekte. Der Vortrag zeigt praxisnah, wie Rust in Android‑Apps neben Kotlin eingesetzt oder im Rahmen einer Multiplattform‑Strategie mit Flutter kombiniert werden kann. Dabei stehen drei zentrale Technologien im Fokus:
- JNI – die klassische Brücke zwischen Rust und der Android‑Welt
- UniFFI – Mozillas Ansatz zur einfachen automatischen Schnittstellengenerierung
- Flutter Rust Bridge – für Rust‑Integration in Flutter‑Projekten
Tipps für die Praxis & Tools im Blick
Markus Knoch geht bei seinem Vortrag nicht den üblichen Weg eines Rust‑Evangelisten, der die Speichersicherheitsfunktionen lobt und erklärt, wie der Compiler dabei hilft, Code zu schreiben, der zur Laufzeit niemals fehlschlägt. Vielmehr gibt er einen praktischen Leitfaden, wie Rust in die Android‑Entwicklung neben Kotlin integriert oder als Teil einer Multiplattform‑Strategie mit Frameworks wie Flutter genutzt werden kann. Dazu gehört auch, sich die Tools, die dies ermöglichen, genau zu betrachen: JNI, UniFFI und die Flutter Rust Bridge. Und der Frage nachzugehen, wie diese in der Praxis verwendet werden, wie sie unter der Haube funktionieren und welche Trade-offs sie jeweils mit sich bringen.
Das wird wieder ein sehr spannender Abend und bluehands freut sich darauf das Event zu hosten. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.
Zum Referenten
Markus Knoch studierte Automatisierungstechnik im Bachelor, bevor er im Master Elektrotechnik und Informationstechnik studierte und seinen Fokus zunehmend auf Informatik und Machine Learning verlagerte. Für seine Masterarbeit bei movisens entwickelte er eine Android-App mit Jetpack Compose und Kotlin, die Machine-Learning-Modelle im Audio-Bereich integriert. Nach seiner Thesis setzte er seine Tätigkeit bei movisens fort und vertiefte seine Erfahrung in Audio Machine Learning und mobiler App-Entwicklung.
Im Mai 2025 wechselte er zu KENBUN, wo er als Mobile Developer Apps in Kotlin und Flutter entwickelt und gleichzeitig an Training und Evaluation von Machine-Learning-Modellen mitarbeitet. Bei KENBUN kam er erstmals mit Rust in Kontakt und begann zu erforschen, wie sich die Sprache im Mobile‑Bereich einsetzen lässt – eine Reise, die schließlich zu diesem Vortrag führte.
Agenda
18:45 Uhr Einlass
19:00 Uhr Vortrag mit kleiner Pause zwischendurch
anschließend Get-together & Networking
Ort
bluehands GmbH & Co.mmunication KG, 76133 Karlsruhe, Waldstraße 63 (Eingang über die Blumenstraße).
Weitere Informationen und Anmeldung
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.
Wer ist Google Developer Group Karlsruhe?
Die Google Developer Group Karlsruhe (GDG) ist eine Community, die sich rund um – aber nicht ausschließlich – Themen zu Google-Technologien dreht. Sie sind eine Gruppe von Menschen, die leidenschaftlich an allem rund um Technologie interessiert sind. In regelmäßigen Meetups bieten sie die perfekte Gelegenheit, sich zu vernetzen, Neues zu lernen und dabei Spaß zu haben. Egal ob Android-Entwicklung, Web-Development, Cloud, Security, KI oder andere Tech-Bereiche.